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Start: 16.02.2014 Hallo Ihr Lieben! In diesem Jahr werde ich 40! Zeit fuer grosse Veraenderungen. Genau darueber moechte ich hier berichten und euch daran teilhaben lassen. Ausschlaggebend fuer diese Veraenderungen ist nicht nur der runde anstehende Geburtstag, sondern auch der Verlust meiner geliebten Schwiegermutter im vergangenen Sommer. Unheilbar erkrankt, keine Zeit ihr Leben zu geniessen. Das hat mich sehr zum Nachdenken gebracht. Ich moechte gemeinsam mit meinem Sohn und meinem Mann noch viele schoene Jahre verleben. Dafuer muss ich aber gesund sein. Inzwischen wurden schon einige Begleiterkrankungen, die durch das Uebergewicht entstehen, diagnostiziert. Hier meine Geschichte: Unter meinem Uebergewicht leide ich schon seit Kleinkind an. Schon im Kindergarten war ich ein Pummelchen. Aber ich war nie ausgegrenzt. Auch in der Grundschule hatte ich viele Freunde. Ende der Grundschulzeit hatte ich soviel Uebergewicht, dass mein damaliger Hausarzt und meine Eltern mich zu einer Abmagerungskur schickten. Mit gerade einmal 10 Jahren, aber 105 kg schwer, verbrachte ich 13 Wochen in der Kurklinik in Bad Orb. Na klar war diese Kur erfolgreich. Bei nur 800 kcal pro Tag und mega Bewegung :-) Kurz vor Weihnachten kam ich nach Hause. Stolz wie Bolle soviel Gewicht verloren zu haben.Tja und dann rutschte ich schnell wieder in alte Gewohnheiten. In der Realschule hatte ich dann immer etwas Probleme im Sportunterricht. Versuchte aber Handball zu spielen, doch wenn man Konditionsmaessig nicht mitkommt, gibt man schnell auf. Spass hat es trotzdem gemacht. In der Ausbildungszeit lernte ich, mir ein dickes Fell zuzulegen und Laesterern und Gaffern keine Moeglichkeit zu geben, mich zu verletzen. Meine Klasse in der Berufsschule akzeptierte mich so wie ich war und wir haben sogar klasse Volleyballspiele hingelegt :-) Immer wieder versuchte meine Mutter mich mit der Brigitte-Diaet zu locken, etwas abzunehmen. Unter die Hundert Kilo kam ich nie wieder. Also schickte sie mich zum Ernaehrungskurs meiner Krankenkasse. Ganz toll, wenn man als 17jaehrige unter 35-50jaehrigen sitzt. Erst 1994 habe ich mit einer Freundin meine Ernaehrung umgestellt. Kein Schweinefleisch mehr, davon bekomme ich Magenkraempfe. Reistage, viel Gemuese. Dazu viel Bewegung mit Pferden...und sei es nur ausmisten ;-) Innerhalb von 6 Monaten verlor ich 50 kg auf 118 kg und ich war mega-stolz!! Doch nach und nach schlich sich wieder der Schweinehund ein. 1999 wurde bei mir eine Schilddruesenerkrankung festgestellt. Morbus Basedow. Eigentlich haette ich damit rank und schlank sein muessen...das hat wohl jemand vergessen meinem Koerper zu sagen. Dann wurde ich schwanger. Hatte ziemlich viele Wassereinlagerungen. 2000:Mein Sohn musste natuerlich per Notkaiserschnitt in der 33. Woche geholt werden. Warum sollte bei mir auch mal etwas normal verlaufen :-) Gleich nach der Geburt habe ich 19 kg verloren. Da habe ich noch gedacht, ich bin ziemlich nah an der 100 kg-Marke dran, das schaffst du. Pustekuchen...trotz der Ueberfunktion meiner Schilddruese habe ich immer wieder zugenommen oder es sass fest. Absoluter Stillstand. 2004 wurde ich mit Verdacht auf Leukaemie eingeliefert. 1 1/2 Monate meinen kleinen Sohn nicht sehen war schon hart. Die Pfunde purzelten jedoch langsam. Es wurde festgestellt, das meine Schilddruese Schuld an meiner Erkrankung war und ich Gott sei dank keinen Blutkrebs hatte. Also wurde die Uebergrosse Schilddruese (irgendwie ist alles gross und maechtig an mir) in einer 4 1/2 stuendigen OP entfernt. In den naechsten 3 Monaten kamen 55 kg noch dazu. Ich war von einer schweren Ueberfunktion in eine schwere Unterfunktion gerutscht. Prima!! 2007 ging es zur Mutter-Kind-Kur nach Langeoog. Ich hatte dort wunderbare Ernaehrungsberatung und bekam die Mega-Motivation wieder abzunehmen. Nach drei Wochen ging es zu Hause mit voller Elan weiter. Wenn du jedoch alleine an der Front kaempfst, verlierst du schnell die Lust. Immerhin war ich schon wieder in den 150 kg Bereich vorgedrungen. 2010 hat mich ein Besuch bei meinem Frauenarzt extrem aus der Bahn geworfen. Er stellte Myome in der Gebaermutter fest. Eine Total-OP musste dringend erfolgen. Aus der Traum mit einem weiteren Kind... Also ging ich drei Tage vor meinem Geburtstag ins Krankenhaus. Die OP verlief gut. Als ich jedoch aufs Zimmer kam, wurde ich gleich wieder runter gefahren. Nachblutungen. Sofortige Not-OP. Es koennte ja alles so einfach sein ;-) Doch schon am naechsten Tag lief ich ueber den Flur. Bei der Visite wurde ich von der Aerztin gefragt, ob ich es wirklich gewesen sei, die da gestern 2x nacheinander operiert worden ist. Tja, also verbrachte ich einen Geburtstag mit Vollpension auf Station 5. Es koennte schlimmer sein. Im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass es gut war mich operieren zu lassen. Wie erklaerte mir mein Frauenarzt, eine normale Gebaermutter wiegt 80 g, meine wog 1,5 kg. Danach habe ich nicht mehr so wirklich auf mein Gewicht geachtet. Viele Probleme haeuften sich in der Familie. Ich wurde Lazarettfahrer :-) Aber es draengte mich nach einer Veraenderung. Nachdem Tod meiner Schwiegermutter liess ich mir meine langen Haare abschneiden, die grauen Haare wegfaerben und blonde Straehnchen ziehen. Im September zeigte meine Waage ploetzlich Tilt an. Kennt ihr diesen Comic, wo sich eine Frau auf die Waage stellt und die Waage antwortet: "Bitte einzeln wiegen"? So fuehlte ich mich. Das bedeutete, ich wog jetzt ueber 186 kg. Reissleine... Zum Hausarzt. Mir wurde ein Ultimatum gestellt. Bis Ende des Jahres 15 kg Gewichtsabnahme, ansonsten wuerde es einen Antrag zu einer Kur geben. Da wuerde ich unter sechs Wochen nicht wieder nach Hause kommen. Also eine App aufs Handy geladen und jedes kleine Kruemelchen aufgelistet. Dazu fing ich mit dem Walken an. Das Zusammentreffen mit dem Dalai Lama war noch einmal ein ganz besonderer Wink fuer mich, etwas im Leben zu veraendern. Er nahm meine Hand, sah mich von oben bis unten an, schlug mir auf die Schulter, sah mir tief in die Augen und lachte in seiner unvergleichlichen Art. Ich fuehlte mich ploetzlich wie der Steinhuder Buddha ;-) Es ging mir richtig gut. Im November hatte ich noch einmal eine wegweisende Begegnung. Ich war zum Gesichtslasern in Hannover-Linden. Es war ein schoener, aber kalter, Samstagvormittag. Da dachte ich mir, ich gehe mal zu Fuss von Linden in die Innenstadt. Hab ich gleich Bewegung. Hoehe des Ihmezentrums kommt ein Mann auf mich zu und quatscht mich an. Ich moege ihm verzeihen, dass er mich einfach so anspricht. Und ich solle ihn nicht falsch verstehen. Er sei Chefarzt im Oststadtkrankenhaus Hannover. Er operiere Schlauchmaegen und ist auch fuer die Wiederherstellungs-OP´s im Anschluss zustaendig. 20 Minuten unterhielten wir uns ueberUebergewicht und Operationen usw. Es war hoch interessant. Er empfahl mir einen Termin zu vereinbaren. Auf dem Weg in die Innenstadt ging mir dann immer nur durch den Kopf, es gibt keine Zufaelle im Leben. Es hat alles einen Grund. Also begann ich nach und nach zu rechachieren. Ich stiess auf einige persoenliche Blogs, von Menschen, die diese OP bereits gemacht haben. Dann unterhielt ich mich mit meinem Hausarzt darueber. Er wird mich unterstuetzen, erinnerte mich jedoch noch einmal an das Risiko der Narkose. Nun konnte mich eigentlich nichts mehr aufhalten. Ich rief im Oststadtkrankenhaus an und vereinbarte einen Termin. Am 11.02.2014 um 10h, er wurde jedoch spaeter noch auf den 12.02.2014 12.15h verschoben.

Alter: 43
 

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